Die Brennnessel ist schon seit dem Altertum als Heilpflanze geschätzt und verwendet worden. Sie wird vorwiegend für rheumatische Erkrankungen genutzt, aber auch als Frühjahrskur zum Entschlacken und Blutreinigen.
Steckbrief:
Man findet die Brennessel eigentlich fast überall, an Wegrändern, in Gärten oder auf Kompostplätzen. Sie wird bis zu 1,5 m hoch und hat lange Brennhaare an Blättern und Stängeln, die bei Hautkontakt juckende Quaddeln verursachen. Sie wirkt harntreibend, entzündungshemmend und blutbildend. Bei allgemeiner Abwehrschwäche sowie bei Hautleiden und bei Eisenmangel wird sie auch gerne als Stärkungsmittel eingesetzt.
Wissenschaftlicher Name: Urtica dioica, Urtica urens
Verwendeter Pflanzenteil: Blätter und Wurzeln
Inhaltsstoffe: Brennnesseln besitzen Flavonoide, den Zuckergehalt senkende Glucocinine, Kieselsäure, wertvolle Mineralstoffe, Eisen, Provitamin A, Vitamin C, reichlich Xanthophyll und Chlorophyll
Sammelzeit: Im Frühjahr die jungen Triebe und Blätter, im Spätsommer die Wurzeln. Insgesamt kann die Pflanze bis in den Herbst hinein geerntet werden.