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Unter Niacin verstehen wir verschiedene vitaminaktive Substanzen, die sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Es ist vorwiegend in Muskelfleisch, Innereien und im Getreide (Vollkornprodukten) enthalten. Dort ist es überwiegend die Niacin-aktive Form Nicotinsäure. Niacin wird ähnlich wie Vitamin D auch im Stoffwechsel produziert. Es entsteht dabei als Nebenprodukt beim Abbau von Aminosäure. Die Speicherfähigkeit von Niacin beträgt im Körper nur zwei bis sechs Wochen. Es wird im Organismus nur jeweils aktuell in den benötigten Mengen zur Verfügung gestellt. Ein Niacin-Mangel zeichnet sich durch Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit aus. Ausgeprägte Symptome bei Niacin-Mangel zeigen sich durch Veränderungen der Haut und Schleimhäute, besonders an den Stellen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. |
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